Mittwoch, 31. August 2016

Nicht die Füsse verbrennen




Halli Hallo

Wir sind gerade auf dem Sprung Richtung Yellowstone Nationalpark! Daher nur ein kurzer Kommentar dafür einige Fotos!
Die letzten zwei Tage waren wieder bedeutend abwechslungsreicher! Vorgestern ging's mit holpriger Fahrt auf den Hells Canyon mit einem sagenhaften Ausblick! Da kann sogar der Grand Canyon neidisch werden! Auch die Fahrt entlang des Flusses durch den Canyon war wunderschön und kurvenreich! :)
Gestern ging es dann weiter Richtung Westen zu den Craters of de Moon. Lava so weit das Auge reicht! Sogar in einige Lava-Hölen durfte man klettern, was wir natürlich, mit Taschenlampe ausgestattet, auch gemacht haben!

Nach einer Nacht im Motel (Kamera laden, letzte Dusche vor dem nächsten Wildnis-Trip) geht es nun in den Yellowstone. Da werden wir dann sicher einiges zu erzählen haben! Es soll zurzeit viele Grisley Bären haben..!!

Hebed's ganz guet!

Martina und Philipp

Sonntag, 28. August 2016

Back in the USA



LINK ZU DEN FOTOS NUN KOMPLETT

Hallo ihr Lieben

Seit drei Tagen sind wir nun wieder in den USA! Unser treuer fahrbarer Untersatz brauchte eine Überholung und somit stand ein Autotausch bevor. Nach einem anspruchsvollen Telefonat mit SIXT International wurde uns erklärt, dass ein solcher Tausch ausschliesslich auf amerikanischem Boden geschehen könne. Toll, hatte uns die nette BEVERLY doch versichert ein solcher Tausch könne in allen SIXT Stationen vollzogen werden. Oder habe ich da was falsch verstanden? Ich schiebs mal lieber auf Beverly von SIXT Seattle ;-)

So fuhren wir also Richtung Seattle um unser neues Baby abzuholen. Bei den strengen Einfuhrbestimmungen bei Lebensmitteln wie Müsli, Milchprodukte und CO, gilt in den USA eine Nulltoleranz. So kam es, dass wir unsere Vorratskiste vor der Grenzüberquerung fast gänzlich entsorgen mussten. Der Grenzübertritt erfolgte, dank der überaus entspannten und freundlichen Grenzbeamtin ganz unspektakulär! Da Trump noch nicht an der Macht ist, wurden wir auch nicht nach unserer Religionszugehörigkeit gefragt. Ja dieser Trump ist im amerikanischen TV und Radio omnipräsent. Seine krassen und beinahe fanatischen Aussagen geben uns wirklich zu denken. Leider ist auch Hillary nicht gerade der hellste Stern am Himmel. Ginge es nach mir, würde ich keinen der beiden wählen wollen. 

Nun sind wir also wieder in Amerika unterwegs. Wir entschlossen uns erst einmal Richtung Osten zu fahren mit dem Ziel Glacier National Park. Die Fahrt durch Washington und durch das anschliessende Idaho löste bei uns leider keine grossen Begeisterungsschübe aus. Landschaftlich eher uninteressante und lange Passagen durch karge Landschaften in Washington und unendliche, bereits abgemähte Kornfelder in Idaho führten bei uns regelrecht zu einem Gefühl der Langeweile. Ja auch dies ist möglich auf einer solchen Reise. Wer hätte das gedacht! Spontan wie wir sind, entschieden wir uns gestern dazu, den Glacier Park auszulassen und uns bereits in Richtung Yellowstone National Park aufzumachen. So spulten wir gestern gegen 450 Meilen (Faktor x 1.6 = Km) ab und sind nun in Grangeville gelandet wo wir uns für eine Nacht in einem netten Motel entschieden. Nach einer sehr kühlen Nacht (Klimaanlage im Flur scheint das ganze Haus einzufrieren) sitze ich nun entspannt auf dem Bett und schreibe diesen Eintrag während Martina im hauseigenen Fitnessraum ihren Körper stählt. Immerhin habe ich mir gestern eine Hantel gekauft, welche ich heute Abend einweihen werde...versprochen ;-)

Ah da ist sie wieder mein lieber Schatz. Nun freuen wir uns auf das angepriesene ausserordentlich leckere Frühstück. Unsere Erwartungen sind mittlerweile nicht mehr allzu hoch was dies anbelangt, wurden wir zu oft jäh enttäuscht. Was da meist als Zmorgenbuffet angepriesen wird, entpuppt sich meistens als Gruselkabinett aus Wegwerfgeschirr, wässerigem Kaffee und fadem Toastbrot. Aber lassen wir uns überraschen.

Heute fahren wir Richtung Süden zum Hells Canyon. Dieser soll an manchen Stellen tiefer als der Grand Canyon sein. Wir sind gespannt und freuen uns auf eine hoffentlich etwas abwechslungsreichere Strecke.

Seit umarmt 

Philipp und Martina

Mittwoch, 24. August 2016

Last Days in Canada




Nach einer knapp 560 Kilometer-Fahrt, haben wir einen Halt in Abbotsford eingelegt. Dies liegt in der Nähe von Vancouver. Morgen werden wir nämlich nach Seattle fahren um dort unser Auto zu tauschen. Da wir b
ereits mehrere 1000 Meilen gefahren sind, braucht unser fahrbarer Untersatz den ersten Komplett-Service (da Neuwagen), weshalb wir morgen ein neues Auto bekommen werden um unsere weitere Reise anzutreten. Für die heutige Nacht haben wir uns wieder mal ein Hotel ausgesucht. Dieses mal eine Suite! Mit Küche, Waschmaschine (wir mussten mal Wäsche waschen nach 3 Wochen) und Couch-Ecke in der wir versuchen (neben all den Werbungen) die Rede von Trump in Texas zu verfolgen.

Die letzten beiden Tage haben wir zwischen Bergen, Seen und Wäldern verbracht. Nach dem wir im doch sehr touristischen Banff-Nationalpark um 9 Uhr in der früh bereits 10 Minuten  einen Parkplatz suchen mussten, um den Moraine Lake zu bewundern (dies war es aber allemal wert! siehe Fotos) hätten wir beim noch touristischeren Lake Louise wohl ca. 20 Minuten auf einen Parkplatz warten müssen. Das war uns dann doch zu viel Tourismus, und wir traten die Fahrt in eine weniger befahrene Gegend an. Beim Warten auf die Fähre in Richtung Süden trafen wir ein nettes Schweizer Ehepaar, welches vor 32 Jahren (!) nach Kanada ausgewandert ist und nun eine Rundreise mit ihrem umgebauten Motorrad macht. (Philipp war neidisch!). Gleich sympathisch und vertraut erzählten sie uns über ihr Leben hier und gaben uns Tips für unsere weitere Reise. Für Philipp, der seine Motorräder schon mehrfach vermisst hat, kam es aber noch besser (oder noch schlimmer?). Als wir auf unserem angesteuerten Übernachtungsplatz (Campingplatz in Nakusp) ankamen, wimmelte es nur so von Motorrädern! Da erfuhr Philipp auch noch, dass in einer Woche auf genau diesem Campingplatz ein Travel-Event von Touratech USA stattfinden wird. Wer ihn kennt, weiss was das für ihn heisst! J Ich musste ihm versprechen, dass wir in den USA so bald wie möglich eine Tagesreise mit einem Töff antreten werden!

Wir entschlossen uns, zwei Nächte auf dem Campingplatz zu bleiben. Beim Spaziergang durch das „Städtchen“ trafen wir einen weiteren ausgewanderten Schweizer. Schon speziell, mit Menschen mit Ur-Basler und Berner-Dialekt zu sprechen, die seit über 30 bzw. 56 Jahren hier leben und arbeiten. Richtig spannend diese Geschichten! Da der nette Mann uns freudig erzählte, dass er auf seiner Fahrt hierhin vier Bären gesichtet hat, konnten wir natürlich der Versuchung nicht widerstehen, am Tag darauf die selbe Strecke mit dem Auto abzufahren in der Hoffnung, ebenfalls einige wilde Tiere zu Gesicht zu bekommen. Leider haben wir auch nach zwei Stunden noch nichts entdeckt... dafür haben wir ein suuuper Zmittagessen in einem kultigen Restaurant bekommen, so dass wir uns satt und zufrieden aufmachten, um die angepriesenen Hot Springs (= eine Art Thermalbad) zu besuchen. Doch ojemine! Als wir diesen doch eher kleinen Pool mit gelblich gefärbtem Wasser und gefüllt mit darin treibenden Menschen sahen, da verging uns die Lust, auf eine (Bisi)-Kur! Wir entschlossen uns daher, die anderen Hot Springs in der Nähe unsere Zeltplatzes aufzusuchen. Vielleicht haben wir da ja mehr Glück! Und so war es! In den angenehmen 37 und 40 Grad Becken konnte uns das eher neblige und feuchte Wetter nichts mehr anhaben.

Nun sind gut drei Wochen vorüber und morgen werden wir wieder in die USA zurück reisen. Die kanadische Wildnis, die endlosen Fahrten entlang an Seen und durch Wälder ohne auch nur ein Haus zu sehen, die schönen (und sanitär doch überraschend guten) Campingplätze, das gute Brot, er gute Whisky (J) die freundlichen und hilfsbereiten Menschen hier, die werden wir in guter Erinnerung behalten! Und gleichzeitig freuen wir uns nun auf neue Abenteuer die uns im wilden Amerika erwarten.

Ganz liebe Grüsse aus Kanada!
Martina und Philipp

Samstag, 20. August 2016

Wellness statt Bergbach

Hallo ihr Lieben

Wir stehen gerade auf dem Icefields Parkway im Stau. Dies (leider!!) wegen eines schweren Motorradunfalls. Eine lange Schlange Fahrzeuge steht seit einer halben Stunde still. Wir freuen uns eigentlich auf unsere selbstgemachten Burger, die wir heute zum Nachtessen machen möchten. Wir wissen leider noch nicht wann wir bei unserem Campingplatz ankommen. Gemäss Einheimischen dauert eine kanadische Inspektion nach einem Unfall mehrere Stunden, ohne dass Autos daran vorbei fahren dürfen... Daher nutzen wir die Zeit, um euch über unsere letzten zwei Tage zu berichten.
Eigentlich wollten wir ja bereits gestern wieder in der Natur sein. Doch nach zwei gemütlichen und bequemen Nächten in einem richtigen Bett, entschlossen wir uns kurzerhand noch eine Nacht mit Hotel-Dach über dem Kopf zu verbringen. Also buchten wir ein Hotel (mit Fitnessraum und Hallenbad) und düsten los Richtung Rocky Mountain House. Ein kleiner aber feiner (und mit allen bekannten Fast-Food Läden ausgestatteten) Ort. Beim Check-In bekamen wir die Info dass in dem kleinen Ort gerade jetzt ein Chuckwagon Rennen stattfindet! Das wäre doch noch was als Abendprogramm...Wir liessen es uns nicht entgehen, unsere hungrigen Bäuche vor unserem Einkauf im Supermarkt noch mit einem Burger-Menu im Mac zu füllen. (Der Mighty Angus Burger ist empfehlenswert!.) 
Nach dem Einkauf stand Fitness und Wellness auf dem Programm. Während Philipp die Fitnessgeräte in Beschlag nahm, versuchte ich mich erstmals auf einem Laufband. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten fand auch ich den richtigen Tritt und lief erfolgreich einige Meilen.
 Nach einem Schwumm im Pool, Entspannung im Whirlpool und der rasanten Abfahrt auf der Rutschbahn (wirklich schnell!!) machten wir uns mit Freitickets vom Hotel auf, um dieses ur-kanadische Pferdesporterlebnis zu besuchen. Reiter mit Wagen und Pferdegespann lieferten sich im 10 Minuten Takt kurze Rennen. Nach drei Durchgängen haben dann auch wir begriffen, wir die Rennen hier vor sich gehen. Nach einer kurzen aber heftigen Dusche von oben entschlossen wir uns, den Abend gemütlich im Hotel mit Fernsehen ausklingen zu lassen. Aber das ist so eine Sache... Das Männer-Beachvolleyball-Finale bei Olympia verpasste ich etwa zur Hälfte, da ca. alle vier Minuten zwei Minuten Werbung dazwischen folgt, ganz egal, in welcher Phase sich das Spiel gerade befindet..! Mit Popcorn aus der hoteleigenen Popcorn-Maschine und einem Action-Movie auf dem Computer (ohne Werbung!) schlossen wir den Abend ab.

Heute ging es dann aber definitiv zurück in die Natur, in den Banff-Nationalpark. Ein Campingplatz war schnell gefunden (uff, nicht so wie letztes Mal, als in Jasper alles ausgebucht war). Nach einem Sandwich und Hüttenkäse (Ja! In Kanada gibt es Hüttenkäse ;) Ich habe bestimmt bereits fünf oder sechs Becher verdrückt :-) besuchten wir Gletscher, Canyons und Wasserfälle. Nach drei Tagen Zivilisation haben wir die Erkundungstouren richtig genossen!


Wir hoffen euch geht’s allen gut und schicken sonnige Grüsse!

Martina und Philipp

Mittwoch, 17. August 2016

Jasper Nationalpark und Shopping XXL





Die letzte Nacht im Wells Grey Provincial Park war dermassen kalt, dass bei mir um 04.00 Uhr Schluss mit schlafen war. Lange habe ich Martina von meinem Markenschlafsack mit extra suuuuper qualitativen Daunen vorgeschwärmt, doch merkte ich bitterlich, dass Temperaturen unter 5°C dann doch zu viel für meine Schlaftüte waren. Brrrrrr. Martina, mit Bettsocken und meinen Trainerhosen ausgestattet, lag dabei gemütlich in ihrem neu gekauften Schlafsack und lachte herzhaft über das ihr dargebotene Bild!  "Philipp als Mumie in Embriostellung, leise fluchend"!
Ich konnte Martina davon überzeugen gleich jetzt aufzustehen und die lange Strecke bis nach Jasper bereits früher anzutreten! So kam es, dass wir bereits um 05.20 Uhr losfuhren (absoluter Rekord).

Wow! Bereits die Fahrt in Richtung Jasper Nationalpark war der Hammer! Die Landschaft veränderte sich zunehmend und die Rocky Mountains waren plötzlich zum greifen nah! Aufgrund des frühen Aufbruchs kamen wir trotz der gut 370 km bereits gegen 11.00 Uhr an unserem angesteuerten Campingplatz (über 800 Plätze) an. Zu unserem Entsetzen mussten wir leider feststellen, dass die ganze Gegend rund um Jasper bereits ausgebucht war. Gäste sollen angeblich bereits im Januar ihren Stellplatz reserviert haben. Welcome to the Hotspot of Canada Folks! Schliesslich fanden wir auf einem Overflow Abstellplatz doch noch ein Plätzchen. Kurz das Zelt aufgestellt und ab zum ersten Ziel dem Maligne Lake! 
Nach einem weiteren Abstecher zum Cavell Gletscher liessen wir den Abend in einem netten Restaurant ausklingen. Elch Stroganoff und Angus Beef.... was für ein Gaumenschmaus. 

Seit gestern sind wir nun in Edmonton unterwegs. Nach sechs Tagen im Zelt sehnten wir uns nach einem richtigen Bett. Auch merkten wir, dass wir eine Pause von der Natur brauchen. Das tönt jetzt sicher etwas komisch! Doch nach sechs Tagen wunderbarer Wasserfälle, Wälder Berge und Landschaften wurde es langsam zu gewöhnlich und wir merkten eine gewisse Übersättigung. Ich kenne dieses Gefühl von meiner langen Reise im Jahr 2006/2007. In solchen Momenten ist es wichtig Inne zu halten und die Eindrücke etwas setzen zu lassen! Wir haben uns darum spontan dazu entschieden auf einen Teil des Jasper Nationalparks zu verzichten und uns stattdessen etwas ins Getümmel zu stürzen. Zu unserer Freude findet in Edmonton zurzeit ein Theaterfestival statt welches wir gestern besuchten. Strassenkünstler und jede Menge Streetfood!
Heute besuchten wir das grösste Einkaufszentrum des amerikanischen Kontinents. Boahhh was für ein riesen Angebot. Über 800 Shops und 100 Restaurants (Fastfoodketten) verteilt auf zwei Ebenen inkl. grösstem überdachtem Vergnügungspark und gigantischem Wasserpark! Neben unserer Bummeltour (Wir kauften lediglich 3 Pflegeprodukte!) besuchten wir das interne Riesenkino und lernten dabei was die Abkürzung S&S bedeutet welche bei gewissen Vorstellungen angegeben wurde (STARS & STROLLER = Nuggikino = Kinderwagen Kino mit etwas weniger Lautstärke aus den Boxen dafür aber wohl Babygeschrei in Dolby Surround!) Wir entschieden uns dann doch für die normale Vorstellung des Films Jason Bourne! Toller Actionknaller!

Die Auszeit hat sich sehr gelohnt und wir freuen uns auf Morgen.. dann gehts wieder ab in Richtung Banff zurück in die Natur!



Alles Liebe 

Philipp und Martina




Sonntag, 14. August 2016

Unterwegs in British Columbia

Es ist schon wieder eine Weile her seit unserem letzten Bericht! Vorne weg: UNS GEHTS SAU GUT!
Nach einer unspektakulären Fährfahrt trafen wir in Vancouver ein. Schon etwas komisch, sich nach dieser absoluten Ruhe plötzlich wieder im hektischen Stadt-Jungel wiederzufinden.


Um unnötigen Stress zu vermeiden buchten wir unser Hotel bereits zuvor online! Wir fanden es dann auch ziemlich einfach...Doch oh graus! Was haben wir uns da ausgesucht! Die Strassen rund um unsere Herberge war gefüllt mit hunderten Obdachlosen deren groteskes Schauspiel uns erst einmal die Sprache verschlug! Und da sollten wir unser Auto abstellen? Schliesslich ist unser treuer Untersatz ja bis zur Decke gefüllt mit unseren Habseligkeiten.
Wir entschlossen uns, dass Martina im Auto verblieb und Wache schob während ich drinnen das Einchecken vornahm. Dieses war rasch vollzogen! Auf meine Frage nach einer sicheren Parkmöglichkeit lachte der nette Herr hinter der Rezeption nur kurz und meinte: Autos klaue hier niemand, aber absolut alles was sich darin befindet! Dies bedeutete für uns alles aber wirklich alles ausladen und in Sicherheit bringen. Was für eine Scheisse!


Nun freuten wir uns auf ein schönes Zimmer welches sich schliesslich als ein kleines Puppenzimmer, dafür mit einmaliger Aussicht (direkt auf die 50cm entfernte Hauswand gegenüber) entpuppte! Vancouver hatte ich irgendwie anders in Erinnerung! Da muss ich noch einmal bei meinen Eltern nachfragen! Lange Rede kurzer Sinn: Wir sind definitiv keine Stadtmenschen!!

In diesem Moment sitzen wir bei einer kühlen Cola auf einer wunderbaren Terrasse mit Blick auf den Clearwater Lake im Wells Gray Provincial Park und erholen uns ein wenig von den vielen Eindrücken der letzten 6 Reisetage:

Eine erste Reiserichtung war schnell gefunden und wir sind von Vancouver aus gegen Norden in Richtung Whistler gefahren. Unterwegs erfreuten wir uns an der wunderbaren Umgebung und erfrischten uns in allerlei natürlichen Gewässern! Ja die Dusche in der Natur ist schon was schönes!



Ein Besuch im Olympiadorf von 2010 stand auch auf dem Programm! Schon eindrücklich diese Riesenschanzen zu sehen! Simon Amman hat da ja total abgeräumt! Flieeeeeeeg Simi Flieeeeeeeg!
Sportlich wie immer absolvierte Philipp auch noch einen Biathlon... Ok ehrlich gesagt habe ich nur fünf mal mit dem Kleinkalibergewehr geschossen, dafür auch fünf mal getroffen :-)



Lange habe ich mich nach einer Rückkehr an den Pillarlake nahe Kamloops gesehnt. Nach meinen unzähligen Geschichten waren auch Martinas Erwartungen darauf hoch! Dort angekommen stellten wir leider fest, dass sich seit unserem letzten Besuch vor gut 11 Jahren so einiges verändert hat. Das Schweizer Ehepaar welches das Resort geleitet hat, ist bereits vor 10 Jahren in Pension gegangen. Die  neuen Besitzer liessen die einst traumhafte Anlage leider ziemlich verwahrlosen! Eine echte Schande! Der See hat jedoch nichts an seinem Reiz verloren und eine schöne Kanufahrt liess uns die Veränderung etwas vergessen! Auch die Nacht war unvergesslich! Wir stellen fest: KANADISCHE (SINGLE)- FRAUEN ÜBER 40 FESTEN UND SAUFFEN WIE BEI UNS DIE 16 JÄHRIGEN! Nicht ganz ausgeschlafen ging's am nächsten Tag weiter zu unserem jetzigen Standort wo wir erneut die Ruhe und grenzenlose Weite der kanadischen Wildnis aufsaugen!







Nach einer Nacht mit totalem Gewitter und Hardcore Mücken lassen wir den heutigen Tag ganz sachte ausklingen! Morgen geht's zum Jasper Nationalpark wo uns sicherlich noch einige weitere Highlights erwarten werden!

Seit Umarmt!

Philipp und Martina


Dienstag, 9. August 2016

7 Tage 6 Nächte auf Vancouver Island



Was für eine Woche auf Vancouver Island!
Wir sitzen gerade auf der Fähre nach Vancouver und lassen die letzten Tage noch einmal Revue passieren.
Nach einer herrlichen Überfahrt auf die Insel (die erhofften Walsichtungen blieben leider aus) fanden wir in Sooke für die ersten zwei Nächte einen schönen Campingplatz direkt am Fluss unter Bäumen. So konnten wir gemütlich eine erste Rundfahrt durch den südlichen Teil der Insel unternehmen. Die kurvenreiche Fahrt führte uns vorbei an einsamen Stränden und durch endlos scheinende Wälder. Ein Bade-Zwischenhalt am Cowichan River war zugleich unsere Dusche. Dann ging es nach Victoria zu unserem gebuchten Whale Watching Trip! Die rasante und wellenreiche Fahrt zuvorderst auf dem Zodiac Boot sowie die Begegnungen mit den Walen bleiben für immer unvergesslich. Besten Dank an Mami und Papi Philipp für das einmalige Geschenk, welches wir anschliessend mit einem kulinarischen Höhenflug durch die kanadische Küche („Poutin“ Spezialität aus Quebec und fangfrischer Fisch) ausklingen liessen.
Am nächsten Tag ging es weiter in den nördlichen Teil der Insel, wo wir voll und ganz in die Natur der Insel eintauchten. Verschiedene Trails („Wanderungen“) zu Wasserfällen und durch dichten Urwald, sowie lange Autofahrten auf endlosen Kurvenstrecken standen auf der Tagesordnung. Philipp hat sich das Motorrad mehrfach herbei gewünscht J
Die letzten Tage haben uns auch das Wetter der Insel näher gebracht. Sonnenschein im Süden und Nieselregen im Norden. Unser in Seattle gekauftes Zelt überstand die eher regnerischen Nächte mit Bravour und auch die kalten Nächte überstand Martina dank Bettsocken tip top! J 
Nach weiteren Tagen im mittleren Teil der Insel sowie der 100 km Fahrt zum Pacific Rim National Park mit Austern-Zmittag können wir sagen, dass wir die Insel in ihrer ganzen Pracht erlebt haben.
Müde aber zufrieden freuen wir uns nun auf eine warme Dusche in Vancouver (erste Dusche seit fünf Tagen!).

Der Plan für die Weiterfahrt steht noch nicht. Eine Idee ist jedoch vorhanden. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Alles Liebe! Martina und Philipp





Donnerstag, 4. August 2016

Happy on Vancouver Island

















Wir sind mittlerweile auf Vancouver Island angekommen und haben unsere erste Campingnacht bravourös gemeistert. Die Zeiten haben sich wahrlich geändert und WLAN gibts bereits mitten in der Natur! Soeben haben wir unser heutiges Abendprogramm gebucht! Um 17.00 fahren wir aufs Meer zur Walbeobachtung. Wie sehr habe ich mich darauf gefreut! Letztes Mal hat ja leider nicht geklappt mit der Sichtung! Hoffen wir heute welche zu Gesicht bekommen! Schon jetzt herzlichen Dank für das tolle Geschenk Mami und Papi!
Heute konzentrieren wir uns auf den südlichen Teil der Insel und fahren dann morgen hoch bis zur Mitte der Insel! Ob wir den Norden auch noch besuchen steht noch offen.
Das Wetter ist schön auch wenn die Nächte empfindlich kalt werden.

Seit gegrüsst ihr Lieben!

Philipp und Martina

Mittwoch, 3. August 2016

Erste Einblicke

Erste Einblicke

Jetzt heisst es Koffer Packen und ab Richtung Anacortes wo wir die Fähre nach Vancouver Island besteigen!

Canada wir kommen!!