Ja da sind
wir also nun doch noch im Bundesstaat Alabama gelandet. Geplant haben wir’s
nicht, schön ist es bis jetzt trotzdem. Sonnig, warm (Philipp würde sagen heiss :-) und vor allem sicher vor dem Hurricane.
Nach einer fünfstündigen Autofahrt quer durch Florida sind wir in Opp angekommen, einem kleinen Städtchen etwa so gross wie Eglisau. Natürlich ausgestattet mit Tankstellen, einem kleinen Supermarkt und den üblichen Fastfood "Restaurants". Die tamilische Familie unserer Motels hat uns sogleich mit einem Lachen begrüsst und Philipp nimmt gerade einen ersten Schwumm im gemütlichen Pool, während ich hier in der Sonne sitze und diesen Beitrag schreibe.
Ganz relaxed
sind wir aber doch nicht. Angespannt verfolgen wir live den Wetter Stream im
Radio und Fernseher. Was wird erwartet:
140 mph (=
über 220 km pro h); bis 11 feet (= ca. 3.5 Meter) hohe Wassermassen, die ins
Landesinnere gedrückt werden; bis zu 2.5 Mio Menschen ohne Strom, über 12'000
externe Spezialisten und Fachkräfte aus ganz Amerika sind angereist, Nationalgarde
ist aufgeboten worden, „a historical storm, like we have never seen bevor in
history of US“.
Das sind
nur einige der genannten Facts und Warnungen, was uns schon etwas beunruhigt
und auch besorgt macht um die Menschen, die an der Küste wohnen und teilweise
immer noch dort sind, weil sie sich weigern ihre Häuser zu verlassen. Aussage
vom Wetterexperten: „Dort verbleiben, kann einem das Leben kosten“.
Auch auf
der Fahrt hierhin haben wir bemerkt, dass die Leute aus den Gefahrengebieten herausströmen.
Hinein fahren vor allem Support-Wagen mit Benzin, Wasser, vermutlich
Hilfsgütern, Kranen und sonstigem schweren Geschütz.
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