Freitag, 16. September 2016

Stürmische Zeiten

(Verfasst am 13.09.2016, bis heute kein Internet)


Hikks! Nein nicht das Teilchen aus dem CERN Labor sondern das Hikks aus unserer Kehle! Wow was für ein Whiskey! (Buffalo Trace) Mittlerweile sind wir zu regelrechten Whiskey Tiger geworden. Gerade haben wir es uns in unserem kleinen aber feinen Vorzelt gemütlich gemacht. Draussen stürmt es gerade ziemlich heftig. Von weitem hören wir das laute Donnern des heranziehenden Gewitters. Die Gewitter hier unterscheiden sich nicht wesentlich von denen zuhause, wirken in einem Zelt mit meist exponierter Lage jedoch deutlich heftiger!

Wo sollen wir anfangen mit erzählen? Nach zwei Nächten in unserem geliebten Loveland brachen wir auf in Richtung Südwesten. Die tolle Motorradtour des Vortags hinterliessen bei mir deutliche Spuren. Owaja was habe ich mir da für einen Sonnenbrand auf meinen Handrücken eingefangen! Da sind ja sogar weisse Blasen zu sehen!!! Owe Owe! Aber einen enchten Easyrider wie mich haut das natürlich nicht von den Socken.... „Martina...? wo händ mir D’Aprés Soleil versorget? Mittlerweilen sind meine Hände wieder heil und ich bin in der Lage diesen Eintrag zu schreiben.

Also weiter im Text! Nach einer diskussionsreichen Autofahrt (Die einen wissen worums geht ;-) ) standen wir plötzlich auf einem Campingplatz mitten in der Natur! Wie wir da hin gekommen sind, wissen wir ehrlich gesagt selber nicht mehr. Eindrücklich wie eine angeregte Diskussion einem alles um sich herum vergessen lässt! Ausgeschlafen gings weiter zum Black Canyon NP! Wow! Was für ein Anblick! Die Tiefe der Schlucht kann mit dem Grand Canyon locker mithalten. Erstaunlicher Weise gilt dieser noch immer als Geheimtip! Wir liessen es uns nicht nehmen uns im kühlen Nass des Canion Flusses zu erfrischen, auch wenn auf Schildern deutlich davon abgeraten wird. Ja ja die Amis kennen die Maggia halt nicht! Aber mal ehrlich uns wars doch einiges zu kalt, aber nichts desto trotz konnten wir mit unserer Aktion die einheimischen Fischer beeindrucken! Am abendlichen Lagerfeuer liessen wir uns die selbstgemachten Burger schmecken. Nach einer Ausgiebigen Canyon Besichtigung am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Fruita wo wir uns wiedereinmal einem Einkaufsmarathon widmeten! Das Einkaufen hier in Amerika ist so eine Sache! Angefangen bei den unüberschaubar grossen Ladenflächen, der schier unendlichen Auswahl an Tomatensaucen über Chipsstüten und pampigem Brot, bis hin zu den teils völlig unkompetenten Menschen hinter den Kassen wird die Sehnsucht nach einem Migros Einkauf von Tag zu Tag grösser!

Am 12.09. trafen wir gegen Mittag im Arches Natinalpark ein und befanden uns somit auch bereits im Budesstaat Utha! Was einem da geboten wird ist einfach Atemberaubend. Wir schauen zurück auf zwei wunderschöne Tage welche sicherlich zu den Highlights unserer bisherigen Reise zählen! Und ja, wir haben das Auto auch mal verlassen und uns während gut vier Stunden (11km) über Sand und Fels zu Fuss durch die einmalige Landschaft treiben lassen. Der Wanderweg schlecht hin!

Hikks! Schon wieder ist das Glas lehr! Der Sturm scheint mittlerweilen auch etwas nachgelassen zu haben! Martina zeigt sich bereit die Lage zu erkunden! Ok..... sie muss aufs Plumps Klo.

Bis zum nächsten Mal!


Philipp und Martina

PS: Es kam dann doch anders mit dem Wetter!! Ihr könnt euch auf etwas gefasst machen!

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