Dienstag, 6. September 2016

Yellowstone & andere Wunder

Hallo ihr lieben

Nach einer leckeren Pizza liegen wir gerade mit vollen Bäuchen in unserem Motelbett in Rapid City. Die letzten Tage waren geprägt von Naturwundern in den verschiedensten Farben, Formen, Temperaturen und unterschiedlichen Ursprungs, die wir im Yellowstone Nationalpark, in den Black Hills und heute im Badland Nationalpark bestaunen durften. Dies lässt sich gar nicht so leicht in Worte fassen. Wir denken aber die Fotos sprechen für sich. 



Inzwischen sind wir gut einen Monat am Reisen. Unglaublich, was wir in dieser Zeit bereits alles erlebt haben! Kurzer Faktencheck vom ersten Monat (1.-31. August):

Gefahrene Kilometer: 8920 km
Durchschnittlich gefahrene Kilometer pro Tag: 287 km
Verbrauchtes Benzin: 1146 Liter
Anzahl Nächte im Zelt: 21
Anzahl Nächte im Hotel/Motel: 10
Teuerste Unterkunft: Fr. 120.- Canalta Hotel in Rocky Mountain House (mit der schnellen Rutschbahn)
Günstigste Unterkunft: gratis Zelten im National Forest in der Nähe von Ketchum

Auch die Tierwelt ist beeindruckend. Bis jetzt haben wir bereits einen Schwarzbär, viele Bisons, Hirsche und sogar Wölfe gesehen. Fehlen nur noch der Elch und der Grizzlybär! Aber auch viele kleine Lebewesen haben uns begeistert und zum Lachen gebracht. Leider haben wir entlang der Strassen auch bereits viele tote Tiere sehen müssen. :-( Das Bild von zwei toten Wölfen lässt Philipp bis heute nicht los.
Immer wieder erstaunt sind wir auch über die vielen Wohnwagen und Camper. Beinahe neben jedem Haus steht ein fahrbares Heim! Teilweise sind sie so gross wie die Sattelschlepper in der Schweiz!
In Sachen Essen haben wir uns dank einem Kühlschrank im Auto im Vergleich zu unseren vorherigen Amerika-Reise verbessert. Mittlerweise sind auch Menus möglich, die mit Zuhause vergleichbar sind. Was aber immer noch fehlt ist ein knuspriges Brot zum Zmorge und der Parmesan über den Pastagerichten. Ansonsten können wir aber nicht meckern :-)

Nun ist halb zehn Uhr und bei uns macht sich bereits die Schläfrigkeit bemerkbar. Durch die vielen Nächte im Zelt haben wir unseren natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus dem Verlauf der Sonne angepasst. Sprich früheres Schlafen gehen und frühes Aufstehen. Wir lassen uns nun noch etwas vom lauten, kreischenden und werbebepackten amerikanischen TV berieseln und senden euch liebe Grüsse! Wo es uns morgen hintreibt wissen wir bis jetzt noch nicht. Sicherlich geht es aber Richtung Süden. 

Bis zum nächsten Bericht! 

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